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Studieninteresse
Fakultät 11 · Sozial- und Erziehungswissenschaften · Institut 11.1.0

Institut für Soziologie

Das Institut untersucht soziale Beziehungen, Strukturen, Institutionen, Ungleichheiten und Transformationsprozesse auf der Mikro-, Meso- und Makroebene. Theorie, empirische Evidenz und gesellschaftliche Anwendung werden mit internationalen und inter- sowie transdisziplinären Perspektiven verbunden.

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Auftrag und wissenschaftliches Profil

Das Institut untersucht soziale Beziehungen, Strukturen, Institutionen, Ungleichheiten und Transformationsprozesse auf der Mikro-, Meso- und Makroebene. Theorie, empirische Evidenz und gesellschaftliche Anwendung werden mit internationalen und inter- sowie transdisziplinären Perspektiven verbunden.

4 FachbereicheTheorie · Evidenz · Gesellschaft · Transfer
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Fachbereiche

  1. 11.1.1Fachbereich Allgemeine und theoretische Soziologie
  2. 11.1.2Fachbereich Sozialstruktur, Ungleichheit und gesellschaftlicher Wandel
  3. 11.1.3Fachbereich Gesundheits- und Körpersoziologie
  4. 11.1.4Fachbereich Sportsoziologie
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Profil der Sportsoziologie

Wissenschaftliche Beschreibung

Der Fachbereich Sportsoziologie untersucht Sport als gesellschaftliches, kulturelles, politisches und wirtschaftliches Handlungsfeld. Er analysiert, wie soziale Herkunft, ethnokulturelle Prägung, Migration, Identität, Gruppendynamik, Medien, Kommerzialisierung und institutionelle Rahmenbedingungen Teilnahme, Zugehörigkeit, Leistung und öffentliche Wahrnehmung im Sport beeinflussen. Dabei werden individuelle Erfahrungen mit Team-, Organisations- und Gesellschaftsebenen systematisch verbunden.

Lehr- und Forschungsgebiete

  • Theorien, Geschichte und Methoden der Sportsoziologie
  • Team-, Gruppen-, Fan- und Gemeinschaftsdynamiken
  • Migration, Ethnizität und transnationale Sportbiografien
  • Identität, Zugehörigkeit, Identitätskonflikte und Leistungskontexte
  • Soziale Ungleichheit, Inklusion, Diskriminierung und Teilhabe
  • Idole, Stars, Vorbilder, Fankultur und öffentlicher Kultstatus
  • Sportmedien, Plattformen, Narrative und Selbstinszenierung
  • Merchandising, Sponsoring, Markenbildung und sportbezogene Konsumkulturen
  • Sportpolitik, Verbände, Vereine, Finanzierung und Sportförderung
  • Nachwuchsgewinnung, Talentwege, Vorbildwirkung und Teilhabe
  • Vergleichende Großereignisforschung einschließlich der FIFA-Weltmeisterschaft 2026
  • Qualitative, quantitative, ethnografische, netzwerk- und medienanalytische Verfahren

Akademische Schwerpunkte

  • Sport, Kultur und gesellschaftlicher Wandel
  • Migration, Identität und Leistungsumfeld
  • Gruppen-, Fan-, Idol- und Vorbilddynamiken
  • Politische Ökonomie, Merchandising und Kommerzialisierung
  • Sportförderung, Nachwuchs und gesellschaftliche Teilhabe
  • Soziale Wirkungen von Weltmeisterschaften und anderen Großereignissen

Inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit

Der Fachbereich wird gemeinsam vom Institut für Soziologie und der Fakultät für Sport- und Bewegungswissenschaften wissenschaftlich vernetzt. Weitere feste Kooperationsachsen bestehen zu Kultur und Ethnologie, Psychologie und Neurologie, Kommunikationswissenschaften, Betriebs- und Volkswirtschaft, Politikwissenschaften, Bildungswissenschaften sowie Wissenschaftstheorie und Forschungsmethodologie. Die organisatorische Zuordnung koordiniert Verantwortung und Qualität; sie begrenzt die fachliche Zusammenarbeit nicht.

Einbindung in Studienprogramme

Bachelor

Das Bachelorstudium vermittelt die theoretischen, methodischen und empirischen Grundlagen der Disziplin Sportsoziologie sowie die Fähigkeit, gesellschaftliche Fragestellungen evidenzbasiert zu analysieren.

Master

Das Masterstudium vertieft die Disziplin Sportsoziologie durch anspruchsvolle Forschungsdesigns, internationale Vergleiche und eigenständige empirische Projekte.

Promotion

Im Promotionsbereich werden originäre Forschungsarbeiten in der Disziplin Sportsoziologie theoriegeleitet, methodisch nachvollziehbar und unter Einbindung des fachwissenschaftlichen Diskurses betreut.

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Aktuelle empirische Forschungsfelder

  • Gruppen- und Teamdynamiken im Leistungs-, Amateur- und Nachwuchssport
  • Migration, ethnokulturelle Hintergründe, transnationale Zugehörigkeit und Identitätsarbeit
  • Identitätskonflikte, öffentlicher Erwartungsdruck und deren Zusammenhang mit Wohlbefinden und Leistungskontexten
  • Fußballerinnen und Fußballer als Idole, Stars, Vorbilder und Träger öffentlicher Identifikation
  • Fankulturen, Sammelbilder, Trikots, Merchandising, Sponsoring und digitale Konsumkulturen
  • Sportförderung, Nachwuchsgewinnung und Vorbildwirkung im Vereins- und Bildungssystem
  • FIFA-Weltmeisterschaft 2026 und weitere Großereignisse als vergleichende empirische Fallfelder
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Methoden, Lehre und Prüfung

  • Soziologische Theoriearbeit und historische Kontextualisierung
  • Qualitative Interviews, Gruppendiskussionen und Ethnografie
  • Quantitative Befragungen, Sekundärdaten- und Längsschnittanalysen
  • Soziale Netzwerkanalyse von Teams, Vereinen, Verbänden und Fankulturen
  • Medien-, Diskurs-, Plattform- und Inhaltsanalyse
  • Vergleichende Fallstudien, Mixed Methods und partizipative Forschungsdesigns
  • Prüfungen durch Forschungsberichte, Datenanalysen, Fallstudien, Portfolios, Präsentationen und eigenständige Abschlussarbeiten
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Inter- und transdisziplinäre Vernetzung

Die Sportsoziologie ist im Institut für Soziologie akademisch verankert und zugleich fest mit der Fakultät für Sport- und Bewegungswissenschaften verbunden. Gemeinsame Forschung und Lehre verknüpfen gesellschaftliche Analyse mit Bewegung, Training, Leistung, Gesundheit, Sportpädagogik, Medien, Ökonomie, Politik und Kultur. Institute und Fachbereiche wirken dabei als organisatorische Kompetenzzentren einer grundsätzlich vernetzten Universitätsarchitektur.

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AAQ- und QAA-Referenzrahmen

Die Ausgestaltung orientiert sich an den für die Schweizer Hochschulentwicklung maßgeblichen AAQ-/HFKG-Anforderungen und an international anschlussfähigen QAA-Fachreferenzen. Die Bezugnahme ist eine dokumentierte Entwicklungs- und Qualitätsgrundlage; sie ist keine Behauptung einer bereits erteilten Akkreditierung oder Anerkennung.

AAQ/SAR · Qualitätsstandard 2.4

Diversität, Inklusion, Chancengerechtigkeit und soziale Nachhaltigkeit werden in Forschungsfragen, Curricula und Zugängen systematisch berücksichtigt.

AAQ/SAR · Qualitätsstandards 3.1 und 4.4

Ziele, Zuständigkeiten, Evaluationsergebnisse und daraus abgeleitete Verbesserungen werden in das institutionelle Qualitätsmanagement eingebunden.

AAQ/SAR · Qualitätsstandard 4.2

Studienprofil, Qualifikationsziele, Abschlussweg und Entwicklungsstatus werden transparent veröffentlicht und vor Einführung formal geprüft.

AAQ/SAR · Qualitätsstandard 5.1

Das Fachgebiet erhält definierte Forschungsziele, methodisch nachvollziehbare Projekte und eine regelmäßige Überprüfung der Zielerreichung.

QAA Sociology 2026

Theorie, empirische Evidenz, Ungleichheit, Diversität, Internationalisierung, Methodenkompetenz und kritische Analyse komplexer sozialer Fragen bilden den fachlichen Kern.

QAA Sport-Referenzrahmen

Historische, soziale, politische, wirtschaftliche und kulturelle Wirkungen des Sports sowie Organisation, Finanzierung, Marketing und Sportentwicklung werden ausdrücklich abgedeckt.

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Studienphasen, Qualitätssicherung und Status

Bachelor

Der geplante grundständige Abschlussweg vermittelt soziologische Theorie, Forschungsmethoden, Gesellschaftsanalyse und angeleitete empirische Arbeit.

Master

Der geplante weiterführende Abschlussweg vertieft Spezialtheorien, Mixed-Methods-Forschung, internationale Vergleiche und eigenständige Projekte.

Promotion

Der geplante Promotionsweg ermöglicht originäre soziologische Forschung mit nachvollziehbarer Methodik, wissenschaftlicher Betreuung und Einbindung in die Forschungsfelder des Instituts.

Transparenter Entwicklungsstatus

Geplante akademische Zielstruktur. Die Einführung des Abschlusswegs setzt ein beschlossenes Curriculum, ECTS- und Prüfungsstruktur, qualifiziertes Personal, Forschungs- und Betreuungsressourcen, bibliothekarische und digitale Infrastruktur sowie die jeweils erforderlichen internen und externen Freigaben voraus.